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über sohei




"Obwohl ich der Herrscher von Japan bin, gibt es doch drei Dinge, die sich meiner Kontrolle entziehen: die Stromschnellen des Kamo-Flusses, der Fall der Würfel im Spiel und die Mönche in den Bergen."
Kaiser Shirakawa über die Sohei vom Berg Hiei




Damals, als die Welt noch rau und größtenteils unzivilisiert war, herrschten in Japan große Unruhen. Seit dem Jahre 794 gab es Streitigkeiten zwischen den alten Tempeln in Nara und den neueren Niederlassungen. Diese Konflikte führten zu einem regelrechten Wettrüsten der Klöster. Bald schon standen tausende der dort lebenden Mönche unter Waffen.

Aus den gelehrten und weisen Mönchen wurden Kriegsmönche, die ab diesem Zeitpunkt Souhei genannt wurden. Der Name "Souhei" - oder auch "Sohei" - besteht im japanischen aus zwei Zeichen:

Das Zeichen "sou" steht für Mönch und das Zeichen "hei" steht für Soldat oder Krieger.

Die Sohei lebten offiziell immer noch als Mönche, obwohl sie mittlerweile weit von einem religiösen Lebenswandel entfernt waren. Sie bestimmten nun für die nächsten 200 Jahre das militärische Geschehen um die Stadt Kyoto. Ihre kahlgeschorenen Köpfe verhüllten sie in große weiße Kapuzen und trugen weite Kutten aus schwerem, dunklem Stoff. Manche von ihnen hatten ihr religiöses Gewand jedoch gänzlich gegen schwere Rüstungen getauscht. Ihre traditionelle Waffe war die Naginata, eine Art Schwertlanze mit einer Klinge von über einem Meter.

Sie erhöhten die Anzahl ihrer Truppen ständig, bis riesige Armeen der Sohei das Land in Angst und Schrecken versetzten. So zogen die Sohei regelmäßig durch die Straßen von Kyoto, um ihren Forderungen, die sie an die Herrscher hatten, militärischen Nachdruck zu verleihen.

Obwohl die meisten dieser Mönche aus sehr einfachen Verhältnissen stammten, verstanden sie sich in der Kunst des Kampfes und waren nahezu perfekt organisiert. Unter ihnen befanden sich viele begnadete Krieger und äußerst fähige Kommandanten, die die ehemaligen Mönche zu vielen Erfolgen führten.

Sie gingen mit der Zeit, ihre Waffen wandelten sich und sie legten ihre Kutten ab. Dennoch kämpfen die Sohei heute immer noch tapfer für die Ehre, auch wenn ihr Schlachtfeld nun in der virtuellen Welt liegt. Heute verbindet sie nicht mehr der Krieg oder die Schlacht, sondern etwas viel mächtigeres: die Freundschaft.

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